Kurzes Produktvideo

Dieses Video stellt Ihnen in knappen 2:18 Min. die ERP Lösung Mircosoft Dynamics NAV vor.

Legen Sie Wert auf eine persönliche Präsentation, Online oder bei Ihnen? Gerne geben wir Ihnen einen Überblick, wie Sie Ihre geschäftlichen Prozesse mit Microsoft Dynamics NAV abbilden können.

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Übersicht Module und Funktionen

Innerhalb der Anwendung können beliebig viele verschiedene Währungen verwalten werden. Das gilt für Forderungen und Verbindlichkeiten, Berichte in der Finanzbuchhaltung, Ressourcen und Artikel sowie für Bankkonten. Die Eingabe der Wechselkurse wie auch die Umrechnung der Währungen erfolgt in vollständiger Übereinstimmung mit der Eurogesetzgebung in den EU-Ländern. Die Währungen werden entsprechend den in der Wechselkurstabelle gespeicherten Währungswechselkursen umgerechnet. Nach dem Einrichten einer Währung in der Wechselkurstabelle und der Festlegung des Zahlenformats werden die Beträge in allen Fenstern und Berichten der gesamten Anwendung immer im richtigen Format dargestellt.

Die Währungswechselkurse können für ein Datum oder eine Periode in die Wechselkurstabelle eingegeben werden. Ebenso ist eine tägliche automatische Einlesung der Währungskurse möglich. Bei jeder Umrechnung eines Währungsbetrags in die Mandantenwährung greift die Anwendung auf den mit dem Datum der Transaktion verbundenen Währungswechselkurs zu. Sie können in der Wechselkurstabelle auch historische Währungswechselkurse speichern, um Kursschwankungen innerhalb einer Zeitspanne nachzuvollziehen. Unternehmen können Geschäfte in beliebig vielen Währungen für jeden Kreditor und Debitor durchführen. Es ist beispielsweise möglich, dass ein Unternehmen eine Rechnung in einer Währung erstellt und die Bezahlung dieser Rechnung in einer anderen Währung zulässt. Die automatische Umrechnung von Währungen stellt eine dynamische Verwaltung sowie eine effiziente Verarbeitung von Wechselkursänderungen sicher. Details von Geschäftsvorfällen, die Forderungen und Verbindlichkeiten betreffen, werden in der Mandantenwährung und in Fremdwährungen gespeichert, so dass Statistiken und Berichte über Debitoren und Kreditoren sowohl in Mandanten- als auch in Fremdwährung gedruckt werden können. Mit der Funktion Wechselkurs regulieren werden Forderungen/Verbindlichkeiten reguliert und unrealisierte Kursgewinne/-verluste in die Finanzbuchhaltung gebucht. Bei Bezahlung werden Kursgewinne/-verluste realisiert und entsprechende Buchungen in die Finanzbuchhaltung durchgeführt. Neubewertungen von offenen Posten, Bankkonten und ggf. Schwankungen zwischen Mandanten- und Berichtswährung können über die Wechselkursregulierung durchgeführt werden.

Es stehen Ihnen bis zu acht Dimensionen für die Verwendung bei Transaktionen in Journalen und Belegen zur Verfügung. Die Bezeichnungen der Dimensionen können Sie entsprechend Ihrer Anforderungen festlegen. Jede Dimension kann eine unbegrenzte Anzahl von Werten enthalten.

* Es lassen sich Regeln für Dimensionskombinationen und Prioritäten festlegen. Dies ermöglicht Ihnen die Sicherstellung sinnvoller und auswertbarer Dimensionsbuchungen.

* Sie können Regeln für die Vorgabe von Standardwerten definieren und so Anpassungen an Ihre spezifischen Geschäftsbedingungen vornehmen.

* Sie können Analyseansichten einrichten und mit ihrer Hilfe Fibukonten nach Dimensionen auswerten. Die Analyseansichten können Budgetinformationen zum Soll-/Istvergleich enthalten. Analyseansichten sind ein sehr fortschrittlicher Weg zur Auswertung von Dimensionsinformationen.

Mithilfe zahlreicher Events und über 20 Workflow-Vorlagen können Workflows selbst zusammengestellt oder modifiziert werden, um Geschäftsprozesse zu optimieren.

Automatisieren Sie z.B. Genehmigungs- und Mitteilungsprozesse bei ausgewählten Prozessen oder Ereignissen.

Es lassen sich eine unbegrenzte Anzahl an Zeilen erfassen, um Artikel, Ressourcen und Fibukonten zu beschreiben. Sie können dabei so vorgehen, dass diese zusätzlichen Beschreibungen automatisch in Verkaufs- oder Einkaufsdokumente übertragen werden. Die Beschreibungen können auch datumsabhängig gesetzt werden, beispielsweise bestimmte Mitteilungen in bestimmten Zeiträumen, wie Informationen über Werbeaktionen oder Garantiebedingungen. Zusätzlich lässt sich dieser Text in verschiedenen Sprachen festgelegt.

Automatisieren Sie Aufgaben aus jedem Bereich der Anwendung, z. B. Service- oder Planungsaufgaben wie Vertragsverlängerungen oder Vertragsrechnungen. Richten Sie die Anwendung so ein, dass automatisch geprüft wird, ob Stapelverarbeitungen zu bestimmten Zeiten oder Tagen anstehen.

Sie können mehrere Kalender erstellen (Festlegung von arbeits- und arbeitsfreien Tagen). Diese können Sie Debitoren, Kreditoren, Lagerorten, Niederlassungen, Zustellern und der Service Einrichtung zuordnen. Für jeden Debitor, Kreditor, Lagerort ist es möglich, Änderungen vorzunehmen. Werden arbeitsfreie Tage festgelegt, so werden diese Tage bei der Datumsberechnung in Verkaufsaufträgen, Bestellungen, Umlagerungsaufträgen, Produktionsaufträgen, Serviceaufträgen und Bestellvorschlägen sowie Planungsvorschlägen berücksichtigt.

Sie können jeden Anwender einer oder mehreren Berechtigungsgruppen zuordnen. Eine Berechtigungsgruppe enthält die detailierten Rechte, was der Anwender im jeweiligen Teilbereich von Microsoft Dynamics NAV darf. Menüpunkte zu denen der Anwender keine Berechtigung hat, werden ihm nicht angezeigt. Berechtigungen können pro Mandant und zeitlich limitiert werden.

Mit der integrierten Funktion RapidStart lassen sich beliebige Tabellen aus Excel importieren und in Excel exportieren. Dabei plausiblisisiert das Programm, allfällige Abhängigkeiten zu anderen Tabellen.

Dieses Modul nutzen Sie typischerweise für den Import ihrer Stammdaten wie Debitoren, Kreditoren und Artikel.

Jede Ansicht lässt sich in Microsoft Excel oder Microsoft Word exportieren.

Die Microsoft OneNote Integration erlaubt es Ihnen, beliebige Notizen, Bilder, Filme, etc. an jeden beliebigen Datensatz anzuhängen. Da es für OneNote auch Apps für die verschiedenen Handy Hersteller gibt, stehen Ihnen diese Notizen auch Offline zur Verfügung.

Finanzbuchhaltung

Wo immer Sie buchen können, erlaubt die Buchungsvorschau einen Ausblick auf was das Programm im jeweiligen Geschäftsfall bucht. So können Sie vor der Buchung prüfen, ob die richtigen Konti, Nebenbücher und MWSt angesprochen werden.

Budgets können für jedes einzelne Fibukonto des Kontenplans eingerichtet werden. Bei der Eingabe und Ansicht der Budgetbeträge ist es möglich, das Zeitintervall zwischen täglich, wöchentlich, monatlich, quartalsweise, jährlich und Ihrer Buchhaltungsperiode zu wechseln. Sie können Budgets für mehrere Perioden sowie für einzelne Dimensionen (z. B. Kostenstellen, Kostenträger) definieren. Sie können eine unbegrenzte Anzahl Budgets erstellen, diese kopieren und mit beliebig vielen Budgets gleichzeitig arbeiten. Es besteht die Möglichkeit, die ursprünglichen Budgetwerte bei der Kopie mit einem beliebigen Faktor zu multiplizieren Budgetwerte können aus der Übernahme von Ist Daten beliebiger Buchungszeiträume erstellt werden. Sobald Sie Budgets eingerichtet haben, können Sie eine Bilanz im Verhältnis zu den budgetierten Beträgen mit prozentualen Budgetabweichungen ausdrucken lassen. Außerdem besteht die Möglichkeit, über die Excel Integration Budgetwerte auszulesen, in Excel weiterzubearbeiten und anschließend wieder in Microsoft Dynamics NAV zu importieren.

Kontenschema ermöglichen Ihnen die alternative Aufbereitung Ihrer Daten aus der Finanzbuchhaltung. Dabei kann es sich um intern verwendete Auswertungen (z. B. eine Kapitalflussrechnung) oder maßgeschneiderte spezielle Berichte (z. B. Bilanzen) handeln. Um Ihre gewünschten Auswertungen zu erhalten, kombinieren und summieren Sie in einem Kontenschema einzelne Konten aus dem Kontenplan. Es können beliebig viele Schemata erstellt und gespeichert werden. Bei der Bildschirmanzeige oder dem Ausdruck eines Kontenschemas werden alle Salden, Kontengruppen und Summen des Schemas immer mit den aktuellen Daten neu berechnet. Sie können auch mit Formeln arbeiten. Das Setzen von Filtern auf Datum, Dimensionen und Konzernmandant ist möglich. Außerdem besteht die Möglichkeit festzulegen, welche Spalten gedruckt werden und was diese beinhalten sollen. Für Dimensionen können die Auswertungen mit Ist Daten, Budgetdaten und Daten der Analyseansichten erstellt werden.

Diese Funktion erlaubt Ihnen, Buchungen auf verschiedene Konti und Dimensionen zu verteilen.

Mit Hilfe dieses Moduls können Beträge, die mit wiederkehrenden Journalen gebucht werden, auf verschiedene Fibukonten und Dimensionen (z. B. Kostenstellen und Kostenträger) aufgeteilt werden. Die Verteilungsart kann auf Verhältniszahlen, Prozentsätzen oder Absolutbeträgen beruhen. Verteilungen können aus vielen Gründen verwendet werden, zum Beispiel, um Gemeinkosten (Mietkosten) verschiedenen Kostenstellen zuzuordnen.

Mit diesem Modul lassen sich die Buchungen mehrerer Mandanten zusammenführen. Dabei können unterschiedliche Währungen und Firmenanteile berücksichtigt werden. Die Daten der Konsolidierungsmandanten können aus verschiedenen Microsoft Dynamics NAV Datenbanken oder auch aus anderen Dateitypen eingelesen werden. Möglichkeiten für den Im- und Export der Daten stehen mit diesem Modul zur Verfügung.

Sie benötigen dieses Modul für die Verwaltung von Cost- und Profit Centern. Es ermöglicht Ihnen, Preise, Umsätze etc. für unterschiedliche Zuständigkeitseinheiten zu führen. Diese Funktionalität ermöglicht es, einen Anwender einem Profit Center zuzuordnen, so dass nur Ein- und Verkaufsbelege, die in Verbindung mit diesem Anwender stehen, angezeigt werden.

Mit der Liquiditätsprognose von Microsoft Dynamics NAV können Sie Aussagen über die Liquidität eines Unternehmens treffen. Die Liquidität eines Unternehmens kennzeichnet seine Zahlungsfähigkeit. Sie gibt an, ob das Unternehmen in der Lage ist, alle schuldvertraglichen Zahlungsverpflichtungen termingenau begleichen zu können.

Sie haben in Microsoft Dynamics NAV die Möglichkeit, unterschiedliche Liquiditätsplanungen vorzunehmen. Dazu legen Sie mehrere so genannte Liquiditäten fest, anhand derer Planungen nach verschiedenen Gesichtspunkten durchgeführt werden können. Untergliedert werden diese Planungen in Konten, die Sie frei wählen können. Üblicherweise entspricht der Aufbau dieses Kontenplans der Struktur Ihres Finanz- und Liquiditätsplans.

Anlagenbuchhaltung

Das Modul Basis Anlagenbuchhaltung dient der Einrichtung und Verwaltung von Anlagen wie zum Beispiel Gebäuden, Maschinen oder der Firmenausstattung. Mit dem Modul Basis Anlagenbuchhaltung können Sie verschiedene Anlagentransaktionen buchen (Anschaffungen, Abschreibungen, Zuschreibungen, Sonderabschreibungen und den Verkauf von Anlagen). Für jede Anlage richten Sie ein Abschreibungs-Buch ein. Dort werden die Abschreibungsmethoden und weitere Bedingungen für die Berechnung der Abschreibungen definiert. Sie können eine unbegrenzte Anzahl von Abschreibungs-Büchern einrichten, um sowohl rechtlichen als auch steuerlichen und internationalen Anforderungen gerecht zu werden.

Das Modul Versicherung wird zur Einrichtung und Verwaltung von Versicherungen verwendet. Hier werden die Versicherungsdeckungssummen und die jährlichen Versicherungsprämien Ihrer Anlagen erfasst. Mit Hilfe dieses Moduls können Sie ermitteln, ob Ihre Anlagen über- oder unterversichert sind. Sie können jeder Anlage eine oder mehrere Versicherungspolicen zuweisen. Das Modul Versicherung ermöglicht auch die Indexierung der Versicherungsbeträge.

Mit dem Modul Wartung werden die Wartungs- und Serviceausgaben für Ihre Anlagen erfasst. Es werden Ihnen auf diese Weise Informationen bereitgestellt, die Sie für detaillierte Analysen und für Entscheidungen bezüglich des Ersatzes oder des Verkaufes einer Anlage benötigen. Sie können das Modul Wartung in die Finanzbuchhaltung integrieren.

Das Modul Verteilung ermöglicht die Verwendung von Verteilungsschlüsseln. Über diese Schlüssel können Sie Anlagentransaktionen, wie z. B. Anschaffungskosten und Abschreibungen, prozentual auf verschiedene Kostenstellen oder Kostenträger verteilen. Diese Funktionalität kann eingesetzt werden, wenn eine Anlage zum Beispiel von mehreren Abteilungen eines Unternehmens genutzt wird.

Dieses Modul dient der Umbuchung einer kompletten Anlage oder eines Teils einer Anlage. Dies kann zum Beispiel erforderlich sein, wenn Sie eine Anlage einer neuen Kostenstelle zuordnen möchten. Sie können eine Anlage in mehrere Anlagen aufteilen oder verschiedene Anlagen zu einer Anlage zusammenfassen. Sie benötigen diese Funktionalität, wenn Sie nur Teile einer Anlage verkaufen möchten.

Kostenrechnen

Mit dem Kostenrechnungsmodul wird die Finanzbuchhaltung von NAV mit der Betriebsbuchhaltung ergänzt. Hier werden beliebig viele Umlagen mit flexiblen Umlageverfahren zwischen Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträgern eingerichtet.

  • Frei definierbare Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger
  • Kostenartenplan kann auf Basis der Fibu-Erfolgskonten automatisch angelegt werden
  • Mehrere Fibukonten können in einer Kostenart zusammengefasst werden
  • Frei definierbarer Kostenartenplan
  • Übernahme der Fibu-Buchungen als Einzelbuchungen oder tägliche bzw. monatliche Sammelbuchungen
  • Kostenartenschemen erlauben flexible Analysen im Berichtswesen
  • Kostenbudget mit ähnlicher Funktionalität wie Fibubudget
  • Umlagen zwischen Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträgern weitgehend frei definierbar
  • Umlagen von Plankosten im Budget, optional mit separaten Umlageschlüsseln
  • Statische Umlagen anhand fester Anteile, Prozentzahlen
  • Dynamische Umlagen mit 10 vordefinierten Bezugsgrössen und 12 dynamischen Datumsbereichen
  • 99 Umlagestufen und 99 Umlagevarianten
  • Lückenlose Dokumentation der Übernahme- und Umlagebuchungen
  • Umlagedefinitionen mit zeitlichem Gültigkeitsbereich
  • Übersichtliche und informative Auswertungen und Statistikfenster

Verkaufsabwicklung

Verkaufspreise können pro Artikel und Debitor oder Debiorengruppe in Abhängigkeit von Währungen, Einheiten und Mengen hinterlegt werden.

In Abhängigkeit von Debitor und Artikel können Zeilenrabatte festgesetzt werden.

Kampagnenbezogene Verkaufspreisen und Rabatte ermöglichen Ihnen Preise und Rabatte zu definieren, die in Zusammenhang mit einer Marketingaktion stehen festzulegen. Wenn die Kampagnenpreise “aktiviert” sind, gelten diese Preise/Rabatte für jeden Kunden/Kontakt der in einem Segment, welches mit dieser Kampagne verknüpft ist, enthalten ist. Die Preise/Rabatte gelten entsprechend ihrer Gültigkeit oder bis sie deaktiviert werden.

Der Rechnungsrabatt wird auf Wunsch systemgesteuert über den Gesamtrechnungsbetrag der Aufträge, Rechnungen, Gutschriften oder Angebote berechnet. Der Rabatt kann für jeden Debitor individuell vergeben werden. Sie können beliebig viele Rechnungsrabatte einrichten, für die Sie einen bestimmten Minimalbetrag, einen Rabattprozentsatz und/oder eine Servicegebühr festlegen. Dies kann in jeder beliebigen Währung erfolgen. Der Rabatt wird für die einzelnen Artikel- bzw. Ressourcenzeilen berechnet und ist Bestandteil der Nettosumme der Rechnung.

Die Auftragssteuerung dient zur Verwaltung und dem Ausdruck Ihrer Angebote, offenen Aufträge und Ihrer Rahmenaufträge. Angebote können einfach in Aufträge umgewandelt werden.  Der verfügbare Lagerbestand wird sofort aktualisiert, wenn eine Menge in eine Verkaufszeile eines Auftrages eingegeben wird; dagegen erfolgt bei einem Eintrag in eine Rechnungszeile die Aktualisierung des verfügbaren Lagerbestandes erst beim Buchen der Rechnung.  Mit der Auftragssteuerung können Sie Teillieferungen handhaben. Lieferung und Fakturierung können in der Auftragssteuerung getrennt voneinander erfolgen. Mit der Auftragssteuerung kann ein beliebiger Zeitraum zwischen der Auftragserfassung, evtl. Auftragsteillieferungen und der Auftragsfakturierung liegen.

Das Modul Rücksendungen ermöglicht Ihnen, Verkaufsreklamationen zu erstellen, um ein Kundenkonto für falsch gelieferte oder beschädigte Artikel auszugleichen. Artikel aus Rücksendungen können verbucht werden. Es können Teilrücksendungen erfasst und mehrere Rücksendungen innerhalb einer Gutschrift zusammengefasst werden. Mit diesem Modul können Sie Rücklieferungen mit Ersatzlieferungen verbinden.

Es lassen sich verschiedene Zusteller (UPS, DHL, eigene und externe Zusteller) einrichten und deren Leistungen (Express, Overnight, Standard) mit der Lieferzeit verknüpfen. Die hinterlegte Lieferzeit wird bei der Berechnung des Anlieferungsdatums berücksichtigt. Das Modul Zusteller kann zusammen mit Verkaufsaufträgen und Umlagerungen eingesetzt werden.

Einkaufsabwicklung

Das Bestellwesen dient zur Einrichtung, Verwaltung und dem Ausdruck Ihrer Einkaufsanfragen, Bestellungen und Rahmenbestellungen. Anfragen können in Bestellungen umgewandelt werden. Der verfügbare Lagerbestand wird sofort aktualisiert, wenn eine Menge in eine Bestellzeile einer Bestellung eingegeben wird. Dagegen erfolgt bei einem Eintrag in eine Rechnungszeile die Aktualisierung des verfügbaren Lagerbestandes erst beim Buchen der Rechnung. Sie können das Modul Bestellwesen einsetzen, um Teillieferungen zu verwalten. Lieferung und Fakturierung können im Modul Bestellwesen getrennt voneinander erfolgen

Einkaufspreise können pro Artikel und Kreditor in Abhängigkeit von Währungen, Mengen und Einheiten hinterlegt werden.

In Abhängigkeit von Kreditor und Artikel können Zeilenrabatte festgesetzt werden.

Der Rechnungsrabatt wird auf Wunsch systemgesteuert über den Gesamtrechnungsbetrag der Aufträge, Rechnungen, Gutschriften oder Angebote berechnet. Der Rabatt kann für je20den Kreditor individuell vergeben werden. Sie können beliebig viele Rechnungsrabatte einrichten, für die Sie einen bestimmten Minimalbetrag, einen Rabattprozentsatz und/oder eine Servicegebühr festlegen. Dies kann in jeder beliebigen Währung erfolgen. Der Rabatt wird für die einzelnen Artikel- bzw. Ressourcenzeilen berechnet und ist Bestandteil der Nettosumme der Rechnung.

Mit diesem Modul können Sie systemunterstützt Bestellvorschläge generieren. Der Bestellvorschlag wird automatisch erstellt, wobei verschiedene Eckdaten wie Minimal- und Maximalbestand, bereits bestellte Mengen etc. berücksichtigt werden. Der Bestellvorschlag kann korrigiert oder unverändert sofort in eine Bestellung umgewandelt werden.

Das Modul Reklamationen erlaubt Ihnen, Einkaufsreklamationen zu erstellen, um Ihr eigenes Unternehmen für falsche oder beschädigte Artikel zu entlasten. Rücksendungen von Artikeln können verbucht werden. Es können Teilrücksendungen erfasst und mehrere Rücksendungen innerhalb einer Gutschrift zusammengefasst werden. Mit diesem Modul können Sie Rücksendungen mit Ersatzbestellungen verbinden.

Verkäufe, bei denen die Lieferung direkt vom Kreditor an den Debitor erfolgt, ohne dass das eigene Lager berührt wird, können in Microsoft Dynamics NAV einfach abgebildet werden. Dabei werden diejenigen Verkaufspositionen im Auftrag, die per Streckengeschäft geliefert werden, gekennzeichnet. Die gekennzeichneten Zeilen werden in die dazugehörende Bestellung übertragen. Auf diese Weise wird eine feste Verbindung zwischen Bestellung und Auftrag hergestellt.

Artikel

In den Artikelstammdaten hinterlegen Sie alle wichtige Informationen wie Gruppierungen, Preise und weitere Angaben. Die Artikelkarte zeigt immer die aktuellen Bestände, Mengen in Bestellungen und in Aufträgen. Vorlagen erleichtern es Ihnen, neue Artikel zu eröffnen.

Definieren Sie pro Artikelkategorie beliebige Attribute. Beispielweise Farbe, Höhe, Länge, Spannung, Helligkeit, Oberfläche, etc. Jedes Attribut können Sie sowohl in der Bezeichung wie auch im Wert in beliebig vielen Sprachen übersetzen. Auswahlattribute verhindern Fehleingaben. Die Artikelliste lässt sich auch einfach nach Attributen durchsuchen. Beispielsweise alle Rot mit einer maximalen Höhe von 150 mm.

Mit Ersatzartikel können Sie Artikel mit ähnlichen Merkmalen verbinden. Bestellt ein Kunde einen Artikel, der nicht verfügbar ist, können Sie ihm gezielt einen entsprechenden Ersatzartikel anbieten und vermeiden so Geschäftsausfälle. Eine weitere Möglichkeit für einen erweiterten Kundenservice bietet sich durch die Möglichkeit, preiswerte Alternativartikel anbieten zu können.

Wenn Sie Artikel anbieten, die nicht zu Ihrem standardmässigen Lagerbestand gehören, sind Katalogartikel die Lösung. So können Sie Katalogartikel von Ihrem Lieferanten einlesen und verwalten. Erst beim Verkauf werden diese Artikel in den Artikelstamm eingegliedert.

Mit Artikelreferenzen können Sie schnell und genau die Artikel, die ein Kunde auf der Basis von abweichenden Artikelnummern bestellt, bestimmen. Verweisinformationen von Kunden, Lieferanten und Herstellern sowie universelle Produktcodes (UPCs) und Europäische Artikelnummern (EANs) können gespeichert werden und ermöglichen damit ihre alternative Verwendung.

Mit dieser Funktion können manuell oder automatisch vergebene Serien- und Chargennummern verwaltet. Mit dieser Funktionalität ist eine durchgängige Seriennummern- und Chargenverwaltung möglich.

Lager

Sie können mehrere Lagerorte einrichten und Verwalten. Die Funktionalität erlaubt Ihnen die Bestandsführung von Artikeln, die an mehr als einem physischen Lagerort gelagert werden (inklusive Lagerorten und Fertigungseinrichtungen innerhalb des Unternehmens sowie Vertriebsstellen, Aussenlagern und Wartungsfahrzeugen), zu ermöglichen.

Das Wiederbeschaffungsverfahren und die lagerortabhängigen Dispositionsparameter werden in den Lagerhaltungsdaten verwaltet. Verwenden Sie diese Funktion für Artikel, die an mehr als einem physischen Lagerort gelagert werden (inklusive sowohl Lagerorten in Fabriken und Fertigungseinrichtungen als auch Vertriebsstellen, Lagern und Wartungsfahrzeugen). Alle Artikel können in den Lagerhaltungsdaten verwaltet werden, d. h. dass derselbe Artikel mit derselben Artikelnummer in jedem Lagerort einzeln gelagert und verwaltet werden kann.

Projekt Ressourcen

Mit dem Projektmodul können Sie unterschiedliche Projekttypen steuern, z. B. Zeit- und Materialprojekte, Festpreisprojekte sowie Projekte, die nach angefallenen Kosten und Aufwand abgerechnet werden. Neue Projekte lassen sich mit nur wenigen Mausklicks einrichten, Soll- und Ist-Zahlen aus Verkäufen und Kosten in Echtzeit vergleichen und die Werte aus unfertiger Arbeit (Work in Progress, WIP) einfach berechnen, so dass Sie stets korrekte Salden erhalten. Dank der engen Integration der Projektkosten und der Verbrauchswerte in die Finanzbuchhaltung und die Artikelverfolgung in Microsoft Dynamics NAV erhalten Sie jederzeit einen vollständigen Überblick und können schnell abwägen, welche Auswirkungen jede einzelne Projektentscheidung hat.

Erfassen und verwalten Sie Ressourcenstammdaten. Ressourcen können Personen oder Maschinen sein. Artverwandte Ressourcen können zu Ressourcengruppen zusammengefasst oder auch als separate Ressourcen verwaltet werden. Es ist darüber hinaus möglich, Ressourcen bestimmten Projekten in einem Zeitplan zuzuteilen.

Das Modul Kapazitätssteuerung erlaubt Ihnen die Planung Ihrer Kapazitäten, für Verkaufs- und Verbrauchsstatistiken sowie für Rentabilitätsrechnungen bei Ressourcen und Ressourcengruppen. Sie erstellen Ihren Kapazitätsplan auf den von Ihnen gewählten Perioden mit dem benötigten Grad der Detailgenauigkeit und dem gewünschten Zeitrahmen und können so die Auslastung Ihrer Ressourcen überprüfen. Sie erhalten eine komplette Kapazitätsübersicht über jede Ressource mit genauen Informationen über die Verfügbarkeit.

Dieses Modul ermöglicht die Verwaltung alternativer Einkaufs- und Einstandspreise für Ressourcen in Abhängigkeit vom Arbeitstyp und/oder Projekt. Werden Ressourcen für unterschiedliche Arbeiten eingesetzt, kann jedem Arbeitstyp ein anderer Einkaufs- bzw. Einstandspreis zugeordnet werden. Einstandspreise finden Anwendung in Projektbudgets, bei der Erfassung von Verbrauch und Verkauf sowie bei der Ermittlung des Deckungsbeitrags in Berichten oder Statistikfenstern. Der Einstandspreis kann entweder fest, auf Basis eines prozentualen Preiszuschlages oder eines fixen Preiszuschlages definiert sein.

Fabrikation

Sie verwenden dieses Modul zur Erzeugung und Verwaltung von Fertigungsaufträgen. Das Modul liefert die notwendigen Funktionalitäten zur Erstellung von Fertigungsaufträgen und zum Buchen von Materialverbräuchen und Istmeldungen auf Fertigungsaufträge. Sobald Sie einen Fertigungsauftrag erstellt haben, können Sie basierend auf diesem Fertigungsauftrag den Nettobedarf berechnen. Als Alternative zur automatischen Planung liefert dieses Modul ein manuelles Planungstool. Das Fenster Auftragsplanung stellt die Werkzeuge für eine manuelle Planung der Bedarfe aus Verkaufszeilen und Komponentenzeilen zur Verfügung und erstellt direkt verschiedene Arten von Aufträgen.

In Fertigungsstücklisten legen Sie fest, welche Komponenten im Fertigprodukt enthalten sind. Die Fertigungsstückliste kann mehrstufig sein. Das Modul beinhaltet auch Funktionalitäten zur Ermittlung der Herstellungskosten.

Dieses Modul dient der Erstellung und Verwaltung von Fertigungsstücklisten- und Arbeitsplanversionen.

Dieses Modul wird für die Materialbedarfsplanung verwendet. Es beinhaltet die Funktionsbereiche Produktionsprogrammplanung und Nettobedarfsrechnung. Basis Vorratsplanung beinhaltet ebenfalls Ereignismeldungen für den schnellen und einfachen Ausgleich von Angebot und Nachfrage in der Bedarfssituation. Die Materialbedarfsplanung kann auf Basis unbegrenzter und begrenzter Kapazität durchgeführt werden. Artikel können mit individuellen Wiederbeschaffungsverfahren eingerichtet werden und Sie können angeben, ob es sich um einen zu fertigenden oder zu bestellenden Artikel handelt. Das Modul erzeugt automatisch Fertigungsaufträge und Bestellungen. Voraussetzungen: Basis Fertigungsplanung, Fertigungsstücklisten, Bestellvorschlag.

Dieses Modul wird für das Implementieren von Kapazitäten (Arbeitsplatzgruppen) in der Fertigung verwendet. Sie können Arbeitspläne einrichten und diese in Fertigungsaufträgen und in der Bedarfsplanung verwenden. Sie können ebenfalls die Auslastung und die Auftragsvorräte der Kapazitäten einsehen.

Mit diesem Modul können Maschinenplätze als Kapazitäten in der Fertigung hinzugefügt werden.